News of the Institute of Medical Informatics

 

Im März 2019 bietet die Tiroler Gesundheitsuniversität UMIT wieder einen dreitägigen Zertifikatslehrgang im Bereich Informationsmanagement und eHealth an. Der Lehrgang ist speziell auf Personen aus dem Pflege- und Sozialbereich ausgerichtet, die in Gesundheitseinrichtungen IT-bezogene Aufgaben übernommen haben oder übernehmen wollen. Ziel ist die Verbesserung der Qualität und der Effizienz von IT-Werkzeugen im klinischen Alltag.

In dem Lehrgang werden unter anderem die Themen vernetzte Informationssysteme und eHealth, Projekt- und Prozessmanagement in der Pflege, Auswahl und Einführung von IT-Systemen sowie Gestaltung von pflegerischen Dokumentationssystemen bearbeitet.

„Die AbsolventInnen des Lehrgangs sollen in die Lage versetzt werden, bei der Gestaltung moderner IT-Werkzeuge in der Pflege mitzuwirken. Wichtig ist, dass sie diese dann gezielt auswählen und effizient nutzen können. Das erlernte Wissen kann direkt in der Praxis umgesetzt werden“, sagt dazu Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth von dem UMIT-Institut für Medizinische Informatik.

Der nächste Lehrgang findet vom 6. – 8. März 2019 an der Tiroler Gesundheitsuniversität UMIT in Hall in Tirol statt. Detaillierte Informationen, Inhalte und Anmeldung unter: http://www.umit.at/pflegeinformatik

Bei Fragen: Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

 

Vom 27. bis 29. September 2018 traf sich die neue Studierendengruppe im Universitätslehrgang Health Information Management an der UMIT für die Netzwerktage.

Das Studium findet in den nächsten fünf Semestern rein online-gestützt, also in einer virtuellen Lernumgebung, statt. Die drei Netzwerktage zu Studienbeginn bereiten das gemeinsame Lernen vor und vermitteln wesentliche Informationen für einen guten Start.

Der Universitätslehrgang Health Information Management vermittelt fundiert und anwendungsorientiert Kenntnisse zum Thema "IT im Gesundheitswesen" und führt in fünf Semestern zum Masterabschluss (www.umit.at/him).

Die HIM3-Studiengruppe während der Netzwerktage an der UMIT.

Elske Ammenwerth, Werner Hackl, Alexander Hörbst und Michael Felderer haben den John Mantas’ Preis für das Beste Paper zum Thema "Education in Biomedical and Health Informatics" erhalten. Der Preis wurde auf der Medical Informatics Europe 2018 für das Paper "Community of Inquiry in online-based health informatics courses" verliehen.

 

 

Es ist endlich soweit: das Video zum Universitätslehrgang "Health Information Management" ist jetzt verfügbar.

Studierende berichten über ihre Erfahrungen im Studium: Wie funktioniert das Studium online? Wie ist der Kontakt mit anderen Studierenden? Wie ist das Studium mit dem Beruf vereinbar? Außerdem erläutern Lehrende erläutern das didaktische Konzept sowie den Ablauf der kompetenzorientierten Prüfungen. 

 

 

Vom 18. - 20. April 2018 fand an der UMIT zum wiederholten Male der Lehrgang "Informationsmanagement und eHealth in der Pflege" statt. Die 20 TeilnehmerInnen aus Österreich, Deutschland und Italien diskutierten engagiert über IT-gestützte Prozessoptimierung, Informationssicherheit, Erfolgsfaktoren von IT-Projekten und die Auswertung pflegerischer Daten. Der nächste Kurs wird im Frühjahr 2019 stattfinden.
 

Die UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik, Hall in Tirol und Siemens Healthineers bieten gemeinsam einen Universitätslehrgang im Bereich Health Information Management für Siemens Healthineers Mitarbeiter/innen an. Der Onlinelehrgang in englischer Sprache umfasst drei Semester inklusive einer Abschlussarbeit. Der verliehene akademische Titel ist Akademische Expertin/Akademischer Experte für Health Information Management.

Der Universitätslehrgang vermittelt die Grundlagen von Health IT. Das  bildet für Siemens Healthineers die fachliche Basis für die erfolgreiche Arbeit in der Beratung und im Vertrieb des digitalen Portfolios des Weltkonzerns, insbesondere von eHealth-Vernetzungslösungen im Gesundheitswesen. Mit dem Fokus der UMIT auf die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen und der Technik unterstreicht der Lehrgang die Ziele von Siemens Healthineers  die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzubringen.

Die Kursleiterin, Prof. Elske Ammenwerth von der UMIT, bestätigt: „Durch die Zusammenarbeit mit Siemens ist hier ein innovativer Universitätslehrgang zu den spannenden Fragen von eHealth und Health IT entstanden, der durch sein preisgekröntes didaktisches Konzept und seinen internationalen Fokus besticht.“

Der erste Lehrgang mit 20 Siemens Healthineers Mitarbeiter/innen aus 15 Ländern startete im März 2018. Die Teilnehmer werden somit auch teil eines neuen globalen Netzwerks im Bereich Healthcare IT.

DDr Thomas Schabetsberger, Head of Product Management, Siemens Healthineers und
Prof. Elske Ammenwerth Professor for Health Informatics, Head of the Institute for Medical Informatics, UMIT

Im Rahmen des ErasmusPlus-Projekts PH-ELIM waren Kolleginnen und Kollegen von Universitäten in Montenegro, Ungarn und Heidelberg am 14. und 15.3.2018 zu Gast an der UMIT. In diesem Projekt wird ein neues Studienprogramm für Health Management und Medizinische Informatik in Montenegro konzipiert und umgesetzt. Prof. Ammenwerth und ihr Team von der UMIT bringen in diesem Projekt ihre Expertise in der Gestaltung des Curriculums sowie in der Konzeption kompetenzorientierter Lehr- und Prüfungsformen ein.
 
Prof. Ognjanovic,and Prof. Sendelj (Donja Gorica University Montenegro), Prof. Schindler and Prof. Ammenwerth (UMIT) (v.l.).
Am 22. Februar 2018 wurde im Rahmen der Didacta 2018 in Hannover der eLearning Award 2018 in der Kategorie "Social Learning" an den Universitätslehrgang Health Information Management verliehen.
 
Die Jury des eLearning-Journals würdigt damit das didaktische Konzept, welches von Prof. Elske Ammenwerth, Ass.-Prof. Werner Hackl und Prof. Alexander Hörbst sowie Kooperationspartnern an der Universität Innsbruck entwickelt wurde. Das Konzept, so die Jury, zeige, dass "auch in asynchronen onlinegestützten Lernsettings ein gemeinsames Lernen möglich ist und das dieses erfolgreich, motivierend und nachhaltig sein kann." Weitere Informationen
 

Der Universitätslehrgang Health Information Management hat im November 2017 die Akkreditierung durch die AQ Austria erhalten.

Der Universitätslehrgang vermittelt berufsbegleitend fundierte Kompetenzen im Bereich des Informationsmanagements im Gesundheitswesen für Fach- und Führungskräfte aus der Health IT Industrie, aus Gesundheitseinrichtungen und aus anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Nach drei Semestern wird der akademische Abschluss "Akademische Expertin/Akademischer Experte" erworben. Nach fünf Semestern wird der akademische Titel "Master of Arts" erworben.

Der Universitätslehrgang wird von der Gesundheitsuniversität UMIT in Kooperation mit der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck angeboten.

Detaillierte Informationen finden sich unter www.umit.at/him. Anmeldungen für das nächste Studienjahr, welches im September 2018 beginnt, sind bereits jetzt möglich.

Die von Prof. Elske Ammenwerth mit geleitete Arbeitsgruppe "Informationsverarbeitung in der Pflege" der Deutschen Gesellschafte für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds) erhielt den "MI-Preis des Jahres 2017" der gmds für die erfolgreiche Arbeit im letzten Jahr. Unter anderem hat die Arbeitsgruppe kürzlich Empfehlungen zur Ausbildung in Pflegeinformatik veröffentlicht:

Welche Kernkompetenzen in Pflegeinformatik benötigen Angehörige von Pflegeberufen in den D-A-CH-Ländern? Eine Empfehlung der GMDS, der ÖGPI und der IGPI. Hübner U, Egbert N, Hackl W, Lysser M, Schulte G, Thye J, Ammenwerth E. GMS Med Inform Biom Epidemiol 2017; 13(1):Doc02

Auf der GMDS-Jahrestagung in Oldenburg wurde der MI-Preis des Jahres 2017 vom Fachbereichsleiter Prof. Ulrich Sax überreicht.

 

Unser "Klassiker" wird auch 2018 wieder angeboten:

Vom 18. - 20. April 2018 findet an der UMIT der Zertifikatslehrgang "Informationsmanagement und eHealth in der Pflege" statt. In diesem 3-tägigen Kurs erhalten interessierte Personen eine Einführung in Themen wie Projekt- und Prozessmanagement, Pflegeinformationssysteme, eHealth, Datenschutz und Informationssicherheit sowie pflegerische Dokumentations- und Ordnungssysteme.

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Details und Anmeldemöglichkeit finden sich auf: www.umit.at/pflegeinformatik.

Auf der GMDS-Tagung 2017 in Oldenburg war das Team des Instituts für Medizinische Informatik sehr aktiv: Mit vier wissenschaftlichen Vorträgen, vier Workshop-Vorträgen und einem Poster haben sie die UMIT gut vertreten.

Am 14. und 15. September 2017 fand an der Tiroler Health & Life Sciences Universität UMIT in Hall in Tirol die ENI 2017 - 9. Tagung für Informationstechnologie im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich statt. Die ENI-Tagung wurde damit zum zweiten Mal (nach 2015) vom Institut für Medizinische Informatik der UMIT ausgerichtet.

Im Rahmen der ENI 2017 trafen sich Anwender, Wissenschaftler und Industrievertreter aus Österreich, Deutschland und den Nachbarländern, um über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren. Die UMIT positioniert sich mit der ENI 2017 wieder einmal als wissenschaftliches Zentrum für Gesundheitsinformatik.

Dr. Andreas Lauterbach (hpsmedia), Prof. Dr. Elske Ammenwerth (UMIT), Rektorin Prof. Dr. Sabine Schindler (UMIT), Landesrat Dr. Bernhard Tilg und Stadtrat Johannes Tusch (v.l.) freuen sich über eine erfolgreiche ENI-Tagung an der UMIT.

Landesrat Dr. Bernhard Tilg betonte in seiner Eröffnung die Bedeutung der Informationstechnologie für das Gesundheitswesen. Er hob auch die treibende Rolle der UMIT bei vielen derzeit laufenden Forschungs- und Praxis-Projekten positiv hervor. So ist die UMIT Evaluierungspartner im Projekt HerzMobil, in dem derzeit in Tirol eine flächendeckende telemedizinische Versorgung von Herzinsuffizienz-Patienten eingeführt wird.

 

Landesrat Dr. Bernhard Tirol eröffnet die ENI-Tagung an der UMIT und betont die wichtige Rolle der UMIT bei zahlreichen Forschungs- und Praxisprojekten im Bereich der Gesundheitsinformatik.

Highlight der ENI2017 waren drei spannende Keynotes: Der Medizininformatiker Prof. Dr. Christian Lovis aus der Schweiz, der amtierender Präsident der European Federation for Medical Informatics ist, sprach über „Wahrheit und Unwahrheit“ in der biomedizinischen Forschung und zeigte eindrücklich, wo die Grenzen unseres Wissens liegen – ein topaktuelles Thema, nicht nur für die Wissenschaft.

Prof. Dr. Christian Lovis von der Universität Genf referiert engagiert über "Truth and untruth in biomedical sciences".

Assistenzprofessor Dr. Werner Hackl von der UMIT beleuchtet in seiner Keynote die Möglichkeiten des „Big Data“ im Gesundheitswesen. Unter dem Untertitel „Big Data – Müllhalde oder Goldmine?“ betonte er, wie wichtig ein wissenschaftlich orientiertes Vorgehen bei der Nutzung von klinischen Daten ist. Nur dann wird aus einer Datenhalde eine Goldmine, welche helfen kann, die Versorgung von Patienten zu verbessern.


Ass.-Prof. DI Dr. Werner Hackl in seiner Keynote über "Big Data in der Pflege".

Und auch der Blick über den Atlantik durfte nicht fehlen – Prof. Dr. Gaill Keenan von der Universität Florida berichtete in einer Videoschaltung über moderne Ansätze zur Unterstützung einer effektiven Patientenversorgung durch Informationstechnologie.

Ein weiteres Highlight des zweitägigen Fachkongresses war die Documentation Challenge, wo sich Hersteller von klinischen Softwaresystemen dem kritischen fachkundigen Publikum stellen mussten.

Ebenso eine Besonderheit: Eine von der Hochschule Furtwangen organisierte Fotoausstellung stellte das Motto der Tagung „Mensch und Technik“ in eindrücklicher Weise dar. Die Fotoausstellung zeigte dabei Portraits von Menschen, die trotz Erkrankung oder Behinderung durch technologische Unterstützung ein selbstbestimmtes Leben führen können.

 

Reges Intersese an der Industrie- und Posterausstellung auf der ENI2017.

Die Tagungsleiterin der ENI 2017, Univ-Prof. Dr. Elske Ammenwerth vom UMIT-Institut für Medizinische Informatik, freut sich über die gute Resonanz der Tagungsteilnehmer: „Die ENI-Tagung zeigt, wie wichtig es ist, dass sich Pflegepersonen mit den neuen Technologien auseinandersetzen. Ohne Informationstechnologie geht es auch im Pflegebereich in Zukunft nicht mehr.“

Die Tagungsleiterin, Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth.

Für alle, die mehr wissen wollen: Die UMIT bietet neben 3-tägigen Zertifikatslehrgängen zum Thema Pflegeinformatik ab Oktober auch einen drei-semestrigen Universitätslehrgang Health Information Management an, der berufsbegleitend und online-basiert entsprechende Kompetenzen an Personen aus dem Gesundheitswesen vermittelt.

Alle Foliensätze, Videos aller Keynotes sowie ausgewählte Vorträge sind ab Ende September 2017 unter http://kongress-eni.eu abrufbar.